Die Folgen einer falschen Atmung

Im Beitrag Atmung wurde beschrieben wie die „richtige“ Atmung funktioniert, heute ein kurzer Überblick über einige Folgen einer Flachatmung (Hyperventilation).

Bei jedem Atemzug wird jede einzelne Zelle des Körpers mit Sauerstoff versorgt und er wird von Kohlendioxid befreit, man nennt es auch Gasaustausch.

Das Lymphsystem hat keinen eigenen „Antrieb“ und braucht für ein fließendes Lymphsystem Bewegung in körperlicher Form aber auch durch die Atmung.

Bei der richtigen Atmung senkt sich der Blutdruck, wird die Verdauung unterstützt, erhöht sich die Energie und die Entgiftung über das Lymphsystem ist um vielfaches erhöht.

Eine tiefe, effiziente Atmung (Bauchatmung) ist wichtig für die Aktivierung parasympathischen Systems.

Das parasympathische System ist ein Teil des vegetativen Nervensystems (Regulation vieler Organe im Körper) steuert die Regulation in der Ruhe- und Erholungsphase.

Die Steuerung in diesem System übernimmt der Parasympathikus. Das bedeutet konkret für die Einzelnen Organe folgendes:

  • Herz: Verlangsamung der Herzfrequenz – wichtig bei erhöhtem Stress
  • Lunge: unter anderem vermehrte Schleimproduktion – wichtig bei Infekten
  • Verdauungstrakt: erhöhte Produktion der Verdauungssekrete
  • Drüsen: Bauchspeicheldrüse- erhöhte Produktion Verdauungsenzymen

Bei Stress und falscher Atmung übernimmt die Steuerung im vegetativen Nervensystem der Sympathikus. Das bedeutet dann für den Körper folgendes:

  • Herz: Erhöhte Frequenz und Erregungsleitung
  •  
  • Lunge: verringerte Schleimproduktion
  •  
  • Verdauungstrakt: geringe Sekretion der Verdauungssäfte geringere Darmbewegung
  •  
  • Bauchspeicheldrüse: verringerte Produktion von Verdauungsenzymen
  •  
  • Haut: geringe Durchblutung, erhöhte Schweißproduktion
  •  
  • Augen: Pupillenerweiterung

Die Folgen einer Flachatmung oder auch Hyperventilation

sind unter anderem eine Minderversorgung des Gehirns mit

 Sauerstoff durch einen zu niedrigen Kohlendioxidgehalt im Blut.

 Anzeichen dafür sind zum Beispiel Schwindel, häufiges Gähnen,

 Seufzen, Reizhusten und langfristig Verdauungs-, Herz-,

 Kreislaufbeschwerden!

Die Ursachen einer Hyperventilation sind meistens

Stress, Ängste, Panikattacken, Schmerzen.

Die richtige Atmung gehört zum Stressmanagement und

ist ein enorm wichtiger Teil von Angst- oder Asthmatherapien.

Eine gesunde und saubere Lunge

ist die Voraussetzung für eine baldige Genesung,

 bei allen viralen Infekten und Bronchialerkrankungen

 und raschem Abbau von Entzündungen.

Bleib dran

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