Eisenmangel

Eisenmangel gilt als einer der „Hauptursachen“ von Restless Legs Syndrom und veranlasst viele Betroffene der Krankheit willkürlich ein Eisenpräparat zu sich zu nehmen.

Das kann, wenn nicht durch eine ärztliche Blutuntersuchung ein Mangel an diesem Spurenelement besteht, gravierende Folgen haben.

Wenn Eisen im Übermaß dem Organismus (ohne Notwendigkeit) zugeführt wird können Krankheiten wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen. Alterungsprozesse, vermehrt Altersflecken, Augenkrankheiten (grauer Star) bis hin zu Krebs können die Folgen sein.

Der Grund dafür ist, das Eisen durch Sauerstoff die Oxidation im Körper fördert, dadurch entstehen Freie Radikale, was wiederum zu Zellschäden führt. Hoher Eisengehalt im Körper erhöht unter anderem die Infektanfälligkeit, Bakterien können beispielsweise wesentlich besser in die Dünndarmzellen eindringen. Darminfektionen werden durch einen hohen Eisengehalt in den Zellen begünstigt!

Die Symptome bei Eisenmangel sind:

  • Schnelle Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Man friert sehr schnell
  • Haarausfall
  • Infekt anfällig
  • Blasse Haut
  • Kopfschmerzen
  • Antriebslosigkeit
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Konzentrationsstörungen

Alle diese Symptome können auch Nebenwirkungen von Medikamenten sein und bedeuten nicht zwangsläufig einen Eisenmangel!

Eisenmangel /Eisenmangelanämie lässt sich durch eine Laboruntersuchung des Blutes feststellen. Eine umfassende Diagnose ergibt sich aus den Parametern:

  • Ferritin (Eisenspeicherprotein)
  • Transferrinsättigung
  • Hämoglobinkonzentration im Blut

Bei einem nachgewiesenen Eisenmangel, durch eine Blutuntersuchung, kann man durch ganzheitliche Maßnahmen versuchen einen Ausgleich zu erzielen.

Die häufigsten Ursachen für Eisenmangel:

  • Chronische Blutungen im Magen-Darm-Trakt bei Geschwüren, Tumoren oder Krampfadern
  • Starke Menstruationsblutungen
  • Operationen
  • Schwere Verletzungen
  • Dysbiose
  • Leaky Gut
  • Schwangerschaft
  • Geburt
  • Colitis Ulcerosa
  • Blutspenden
  • Morbus Crohn
  • Krebserkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Zu hoher Calciumspiegel
  • Zu wenig Vitamin C
  • Magnesiummangel
  • Eiweißmangel
  • Softdrinks
  • Rotwein
  • Grüner/schwarzer Tee
  • Kakao
  • Schokolade
  • Soja, Mais, Reis
  • Zu viele Ballaststoffe
  • Medikamente gegen Sodbrennen
  • Magensäuremangel
  • Zahlreiche Medikamente weitere Medikamente

Förderlich für die Eisenaufnahme im Organismus:

  • Ausreichend Vitamin C
  • Aminosäure Methionin
  • Aminosäure Cystein
  • Proteine (Eiweiss)
  • Ausgeglichener Calcium-Magnesium-Spiegel- 2:1
  • Gerstengraspulver

Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen so extrem, dass manch diagnostizierte Eisenmangel durch Erhöhung des Vitamins behoben werden kann.

Trockenpfirsiche, Trockenaprikosen, grünem Blattgemüse, Sesam, Pistazien, Hirse, Hafer, Eier und Kürbiskerne sind Beispiele von eisenreichen Lebensmitteln.

Bleib dran

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