Unsere Atmung

10.000 l Luft fließen täglich durch unsere Atmungsorgane und versorgen den gesamten Körper über das Blut mit Sauerstoff.

Ein Kurzer Spurt zum Bus und schon aus der Puste? Wenn man seine Lunge (und natürlich das Herz) regelmäßig trainiert ist man nicht nur in Alltagssituationen fitter.

Atmen ist unser Lebenselixier, ohne dass wir nur wenige Minuten überleben können. Die Atemmuskulatur zu stärken ist essentiell bei chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma, Corona und COPD. Häufig geht mit einer Corona-Infektion eine Vernarbung des Lungengewebes einher, was ebenfalls Atmung und Lungenfunktion stark beeinträchtigt.

Doch nicht nur Erkrankungen sind eine immense Belastung für unsere Atemorgane, sondern auch die tagtäglichen äußern Einflüsse.

Gift für unsere Gesundheit der Lunge:

  • Auto-Abgase
  • Putzmittel, besonders in Sprühform
  • Chemikalien in Haarfärbemittel
  • Feinstaub
  • Ozon
  • Rauchen, auch E-Zigaretten

Es gibt gut erforschte Methoden von Atemübungen wie als Beispiel die yogische Atmung, Papworth-Atmung oder Pranayama. Als ersten Schritt ist es sicher sinnvoll sich das richtige Atmen anzusehen.

Was bedeutet eigentlich die richtige Atmung?

Die meisten Menschen atmen nicht mehr „richtig“, sie atmen nicht mehr in den Bauchraum, sondern nur noch in den Brustkorb. Meistens ist der Atem flach, zu tief und zu hektisch, man nennt das Flachatmung oder Hyperventilation. Dabei wird zu viel Kohlendioxid ausgeatmet was unter anderem zu einem Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts führt.

Es gibt vier Energieregeln der Atmung:

Nase ein- und ausatmen hält das Energielevel auf konstantem Niveau

Nase ein- und Mund ausatmen steigert das Energielevel

Mund ein- und ausatmen bleibt das Energielevel auf niedrigem Niveau

Mund ein und Nase ausatmen senkt das Energielevel

Die richtige Atmung ist die Bauch- oder Zwerchfellatmung, die folgendermaßen funktioniert:

Langsam durch die Nase einatmen, der Atem fließt in den Bauch, das Zwerchfell wird nach unten gedrückt und die Verdauungsorgane massiert, die Verdauung angekurbelt. Gleichzeitig kann sich die Lunge vollständig ausdehnen, was bei einer Flachatmung nicht der Fall ist.

Ausatmen erfolgt durch Mund oder Nase, zuerst im Bauchraum dann in der Brust, das Zwerchfell entspannt sich wieder.

Die Bauchatmung beschleunigt unter anderem den Lymphfluss und damit die Entgiftung um das 15fache!

Bleib dran

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