Gibt es bei RLS-Patienten ein sogenanntes Schubladendenken, mit der Vereinfachung von Menschen und ihren Beschwerden?
Die Diagnose bei RLS beruht hauptsächlich auf den Beschreibungen der Patienten und einer (ausführlichen?) neurologischen Untersuchung.
Eventuell werden Blutuntersuchungen durchgeführt und vielleicht ein L-Dopa-Test verabreicht.
Standartmedikamente werden verordnet, bei Unwirksamkeit die Dosierung erhöht und weitere, zusätzliche Medikamente folgen.
Durch diese „Abfertigung“ eines Patienten wird weder die Komplexität einer Person oder seiner derzeitigen Situation erkannt und berücksichtigt. Es folgt eine vorschnelle Beurteilung, ohne die relevanten Hintergründe zu erfassen.
Ohne eine ausführliche Diagnostik, mit vielen Untersuchungen durch Ärzte, die auch ganzheitlich orientiert sind, ist eine 100% Diagnose kaum möglich.
Fragen die weitere Erkenntnisse liefern können werden kaum gestellt.
Wenn Ihr Arzt Ihnen Medikamente verschreibt, ohne zu fragen:
Wie ernähren sie sich?
Wie viel schlafen Sie?
Wieviel Stress haben Sie?
Welche psychische Belastung haben Sie?
Wieviel trinken Sie täglich?
Treiben Sie Sport?
Wie ist Ihre Verdauung?
Welche anderen Medikamente nehmen Sie?
Wenn Ihr Arzt alle diese Fragen nicht stellt, dann ist er nicht Ihr Arzt, sondern Ihr Drogendealer!
Diese Fragen sollte jeder Arzt stellen, ganz gleich welche Beschwerden der Patient hat und ebenfalls, wenn bereits eine Diagnose eines Kollegen vorliegt!


