Arteriosklerose

Wenn die Arterienwände aufgrund von Ablagerungen immer härter, dicker werden, die Elastizität verlieren und der Platz für das durchfließende Blut immer weniger wird, spricht man Arteriosklerose.

Diese Ablagerungen betreffen nur die Arterien, bei den Venen verhält es sich anders. Bei Arteriosklerose werden die Venen dagegen immer weiter, woraus sich eine Venenschwäche mit Krampfadern und Besenreisern entwickelt.

Aus Calcium, Eiweiße und Cholesterin besteht die Masse der Ablagerungen, die eine zementartige Festigkeit erreichen kann.

Für die Entstehung der Arteriosklerose gilt offiziell DER Hauptübeltäter Cholesterin, was so gesehen nicht ganz richtig ist

(siehe auch den Beitrag die „Cholesterinlüge?!).

Daraufhin rückt man dem hohen Cholesterinspiegel mit sogenannten Statinen „zu Leibe“, diese Cholesterin senkenden Medikamente haben aber Nebenwirkungen wie z.B. Leber- und Nierenstörungen, Muskelschwäche, grauer Star und viele mehr.

Arteriosklerose entwickelt sich meistens über viele Jahre, in denen der Körper immer wieder winzige Risse in den Blutgefäßen reparieren muss, da sonst der Mensch innerlich verbluten würde. Als Kittmaterial eignet sich Cholesterin sehr gut und wird eben zum Überkleben der feinen Blutgefäßverletzungen verwendet.

Folgende Punkte kommen unter anderem für eine Arteriosklerose in Frage:

  • Ein Überschuss an freien Radikalen führt zu oxidativem Stress und oxidieren gleichzeitig das LDL-Cholesterin (als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnet). Dieses oxidierte Cholesterin lagert sich schneller an die Blutgefäßwände ab als nicht oxidiertes.
  • Isolierte Kohlenhydrate wie weißer Zucker, Reis und Weißmehl lassen den Blutzuckerspiegel extrem steigen. In Verbindung mit einer Insulinresistenz kann dies die Arterienwände schädigen (es bilden sich Risse).
  • Ein Übermaß an Omega6 Fettsäuren, ohne ausreichend Omega3 Fettsäuren, fördern Entzündungsstoffe und führen zu oxidativem Stress.
  • Transfette in industriell verarbeiteten Fertigprodukten erhöhen das LDL-Cholesterin.
  • Magnesiummangel ist ein maßgeblicher Faktor für Arteriosklerose, da Magnesium entzündungshemmend und Krampflösen in den Blutgefäßen wirkt.
  • Kollagen ist am Heilprozess von Gewebe beteiligt, aber nur wenn genügend Vitamin C im Organismus vorhanden ist. Bei zu wenig Vitamin C muss der Organismus das Gewebe (die Blutgefäßwände) mit Cholesterin „überkleben“.
  • Vitamin K sorgt dafür, dass sich Calcium in die Knochen einlagert, ist dies nicht ausreichend vorhanden wird Calcium auch in den Blutgefäßen gelagert.
  • Vitamin D Mangel soll an der Entstehung von Arteriosklerose ebenfalls beteiligt sein.
  • Chronische Übersäuerung des Organismus, führt auf vielen Wegen zu Arteriosklerose.
  • Mineralstoffmangel geht stets mit Übersäuerung einher.
  • Bluthochdruck, durch den ständigen Druck genügend Blut durch die verengten Gefäße zu pumpen, entstehen feine Risse in den Blutgefäßen. Andererseits führen bereits verengte Blutgefäße durch Arteriosklerose, zu hohem Blutdruck. Wird Bluthochdruck durch Medikamente gesenkt kommt es unweigerlich zu Durchblutungsstörungen, da die Pumpleistung des Herzschlags nicht mehr ausreicht alle Körperregionen mit ausreichend Blut zu versorgen. Nebenwirkungen dieser Maßnahmen sind unter anderem kalte Hände und Füße, Schwindel, Potenzstörungen und Schwindelanfällen.

Die Ablagerungen der Arteriosklerose können die Gefäße soweit verengen, dass der Blutstrom unterbrochen wird. Zusätzlich/außerdem kann es durch eine Thrombose oder Embolie zum Verschluss der Arterie kommen.

Da es unterschiedliche Arten von Blutdrucksenkern, die auf unterschiedliche Wirkmechanismusen beruhen, ist eine Einnahme in bestimmten Situationen sehr wichtig und überaus sinnvoll!!

Dabei ist immer zu berücksichtigen, dass jedes künstliche Medikament in den natürlichen Regelorganismus des Körpers eingreift und eine Einnahme immer nur vorübergehende Notlösung des Problems ist, aber nicht die Lösung dafür!

Bleib dran

Weitere Updates

Magensäuremangel

Magensäuremangel  Ähnliche Symptome wie Magensäureüberschuss hat ein Magensäuremangel, wie Völlegefühl, Aufstoßen, Blähungen oder Sodbrennen nach dem Essen. Langfristig sind die Symptome die Gleichen, die sich auch bei einem Überschuss an Magensäure zeigen.  Anfälligkeit für Bakterien,

PPI-Medikamente Segen oder Fluch?

PPI-Medikamente Segen oder Fluch?  Bei Sodbrennen glaubt man automatisch an zu viel Magensäure, leider auch viele Ärzte und verschreiben daher häufig PPI (Protonenpumpenhemmer).   Bekannte Wirkstoffe

Vitamin C-Bedarf mit welchem Produkt decken?

Vitamin C-Bedarf mit welchem Produkt decken?  Phasen erhöhten Vitamin C-Bedarfs können zum Beispiel beruflicher oder seelischer Stress, die Einnahme bestimmter Medikamente und die Herausforderungen der kalten Jahreszeit sein. 

Nach oben scrollen