Die Cholesterin-Lüge?

Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen (Reparatur und Neuproduktion), Herstellung von Gallenflüssigkeit, Produktion von Vitamin D und einiger Hormone.

Cholesterin wird durch die Nahrung aufgenommen, aber auch selbst vom Körper produziert. Zum Verständnis in Zahlen: Circa 90! % des Cholesterinbedarfs werden vom Organismus produziert und nur circa 10! % gelangen über die Nahrung in den Körper.

Realistisch gesehen ist, der Cholesteringehalt der Nahrung in Bezug auf den Blutcholesterinspiegel fast irrelevant.

Mit anderen Worten: Der Cholesteringehalt in der Nahrung hat nicht annähernd diesen Einfluss auf den Blutcholesterinspiegel wie man werbewirksam propagiert!!

Wie ist diese Cholesterinhysterie entstanden?

In Studien wurden Kaninchen, die reine Pflanzenfresser sind, riesige Mengen Butter und Schmalz verfüttert. Die Verdauung von Kaninchen ist aber von Natur aus nicht dazu bestimmt, tierische Fette zu verstoffwechseln.

Die Folgen dieser übermäßigen Fettzufuhr waren bei den Tieren Herzkrankheiten und Arteriosklerose. Daraus zog man die falschen Schlüsse auf den Menschen.

Die Ablagerungen in den Gefäßwänden (bei Arteriosklerose) bestehen hauptsächlich aus Proteinen, Kollagen, Calcium und sind wesentlich höher als der Anteil an Cholesterin!

Ist im Gegensatz der Cholesterinspiegel aber zu niedrig, durch falsch verstandene Cholesterinangst und Medikamente, ergaben Studien eine höhere Todesrate von Menschen.

Nachzulesen z.B. The Fragminham Study oder The Japan Lipid Intervention Trial.

Das Hauptproblem für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist nicht der übermäßige Konsum von Nahrung mit hohem Cholesterinanteil, sondern die Unausgewogenheit der Ernährung. Vitamin C z.B. ist beteiligt an der Bildung von Kollagen, Elastin und weiteren Molekülen, die unsere Blutgefäße stabil und elastisch machen.

Fehlt Vitamin C in der Ernährung muss der Organismus auf ein Notprogramm schalten, wenn Risse in den Blutgefäßen entstehen.

Diese Risse würden sogenannte innere Blutungen verursachen, deshalb versucht der Organismus die Risse mit Cholesterin „zu überkleben“. Diese körpereigene Notmaßnahme wird von der Schulmedizin als „Arteriosklerose“ bezeichnet!

Dem Thema Arteriosklerose werde ich mich in einem anderen Beitrag widmen!

Wenn die Schulmedizin nun die Diagnose „erhöhter Cholesterinspiegel“ stellt, dann könnte es bedeuten das dieser Cholesterinwert für den Betreffenden in seiner augenblicklichen Lebenssituation genau richtig ist.

Sollte ein Cholesterinspiegel krankhaft (chronisch) erhöht sein, dann nur weil die Blutgefäße in einem miserablen Zustand sind. Meistens tritt ein chronisch erhöhter Cholesterinspiegel in Verbindung mit Symptomen wie z.B. Bluthochdruck, Übergewicht, Blutzuckerproblemen o.ä. auf.

Das deutet wiederum darauf hin, dass der ganze Organismus in einem schlechten Zustand ist und Cholesterinsenker (Statine) nicht die Lösung des Problems sein können. Diese Medikamente senken verlässlich den Cholesterinspiegel, nur wie weit ist es sinnvoll einen (nicht unbedingt schlechten) hohen Cholesterinspiegel zu senken.

Übrigens hat irgendwann und irgendwer, einmal einen sogenannten „Normwert“ für den Cholesterinspiegel festgesetzt.

Durch ständige neue Festsetzung (auch durch die Pharmaindustrie) noch niedrigerer Cholesterinwerte, kann man davon ausgehen, dass die Chancen eines jeden Menschen einen zu „hohen Cholesterinwert“ zu haben immer „besser“ werden!

Bleib dran

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